Ausflug zum Berggasthaus Aescher-Wildkirchli in der Schweiz


Mal wieder nichts geplant? Schon wieder eines dieser Wochenenden wo man gelangweilt vor dem Fernseher hockt oder zum x-ten Mal durch denselben Park spaziert. Nicht mit uns! Das wäre uns zu öde.

In und um München gibt es viele Möglichkeiten die man erleben kann. Kurzerhand entschieden wir uns, wie wäre es mit einem kurzen Ausflug nach Wildkirchli zum Aescher Berggasthaus. Der Aufstieg ist mit guten drei Stunden machbar und wer nicht absteigen möchte kann getrost die Seilbahn nehmen.Die Autofahrt aus München in die Schweiz ist nach guten 2,5 Stunden vorbei und man erreicht entspannt den Ort Wasserauen-Ebenalp. Am Fuße des Berges sieht man gleich die Seilbahn sich ihren Weg nach oben bahnen. Es geht wahnsinnig steil hoch und die Bergbahn ist gut gefüllt mit Paraglidern die sich auf den Sprung aus der luftigen Höhe vorbereiten. Es muss bestimmt eine tolle Aussicht sein von oben, wenn man über das gesamte appenzellische, sanktgallische und thurgauische Hügelland, sowie die weite Bodenseegegend und West- und Südwärts auf das malerische Panorama der Alpsteinkette sieht.

Übrigens von der Endstation der Wasserauen-Ebenalp verläuft der Fußmarsch zum Aescher Berggasthaus ca. 15-20 min. Der Weg verläuft an der Absprungstation der Paraglider vorbei, sowie durch ein paar Passagen die am Abgrund entlang verlaufen. Einer kleinen süßen Bergkapelle und ein paar Höhlen die zum Teil Ausstellungen prähistorischer Funde von Höhlenmenschen, wie bearbeitete Steine, Werkzeuge und Knochen zeigen. Alles ist wunderschön erhalten und mit Lichtern an die Wand projiziert. Man muss schon ein wenig aufpassen den die Höhlen sind zum Teil nicht sehr hoch.

Wenn man nach der Kapelle ein paar Meter weiterläuft sieht man auch das tolle Berggasthaus Aescher. Wunderschön liegt dieses alte Haus in einer Bergwand. Die Aussicht auf das Haus und auf die umliegende Umgebung ist Fantastisch. Die kleine Terrasse und das schöne Ambiente laden ein sich für den Aufstieg zu belohnen. So entschieden wir uns klassisch für eine Käsespätzle-Pfanne, die sehr fein war, sich aber auch im Preis bemerkbar machte. Verständlich bei dieser luftigen Höhe und der tollen Aussicht. Für die Abfahrt entschieden wir uns die Bergseilbahn zu nehmen. Auf dem Weg nach unten entdeckten wir noch zwei Gämse, die in der nebeligen Wand, sich von Ihrer schönsten Seite präsentierten. Leider war der Finger auf dem Ablöser zu langsam aber dafür bleibt eine tolle Erinnerung. Schließlich kann man nicht jeden Moment mit der Kamera einfangen. Vielleicht entdeckt ihr bei eurem Aufstieg den einen oder anderen Gams und berichtet uns von eurem Erlebnis. Viel Spaß, Adrian und Lydia

A NEVERENDING JOURNEY